Nagelöle selber machen – so gehts - Nageldesign Zentrale

Nagelöle selber machen – so gehts

Spröde, trockene Nägel brechen leicht und können schnell einreißen. Da hilft nur eines: Intensivpflege mit Nagelöl. Wer es regelmäßig einmassiert, wird mit geschmeidigen, glatten Nägeln belohnt. Und die glänzen sogar, wenn gar kein Lack drauf ist.


Brüchige Nägel – woher kommt das?

Gehörst du auch zu den Frauen, die bei der Hausarbeit keine Handschuhe anziehen, weil das einfach zu lästig und unbequem ist? Oder kommst Du im Job viel mit Seife in Kontakt? Dann ist es kein Wunder, dass deine Nägel brüchig werden. Denn alle Schaummacher (Tenside) trocknen nicht nur die Haut sondern auch die Nägel aus und machen sie rissig.

Du versteckst die Risse immer unter einem Nagellack? Keine gute Idee! Denn selbst der schonendste Nagellack muss mit Lackentferner runtergeholt werden. Und der enthält (fast) immer Lösungsmittel, die deine Nägel nur noch mehr austrocknen. Sie fangen an zu splittern, spalten sich und brechen ab.

Nagelöl statt Handcreme

Es gibt Handcremes, die auch gleichzeitig zur Nagelpflege empfohlen werden. Wenn du keine großen Probleme mit den Nägeln hast, ist das eine gute Sache und total praktisch. Sind deine Nägel schon stark strapaziert, bieten Nagelöle die wirksamere Pflege – für die Nagelplatte und vor allem auch für das Nagelbett, in dem der Nagel gesund nachwachsen soll.

Was steckt in einem guten Nagelöl?

In wirksamen Nagelölen werden überwiegend natürliche Inhaltsstoffe und keine Konservierungsmittel eingesetzt.

Maandelöl

Oliven-, Jojoba-, Mandel-, Granatapfel- oder Teebaumöl gehören dazu sowie Kamillen- oder Wundklee-Extrakte. Auch Orangen- oder Limonenöl sind bewährte Ingredienzen. Alle diese pflegenden Wirkstoffe versorgen Nägel und Nagelbett mit Feuchtigkeit, mit den wichtigsten Vitaminen und anderen Nährstoffen, die sie brauchen, um wieder kräftig und widerstandsfähig zu werden. Außerdem duften sie sehr angenehm.

So wendest Du ein Nagelöl an

Massiere es am besten abends vorm Schlafengehen in die Nägel ein – in kreisenden Bewegungen, mit leichtem Druck. Und immer schön darauf achten, dass die Nagelhaut nicht zu kurz kommt.

Wer kleine Verletzungen an der Nagelhaut hat, sollte anschließend ein paar Baumwollhandschuhe anziehen. Die sich darunter entwickelnde Wärme sorgt dafür, dass sich die Pflegestoffe noch besser entfalten können und die Nagelhaut schneller heilt.

Wenn nicht nur die Nägel sondern auch die Haut drumherum trocken und spröde sind, kannst du sie natürlich auch tagsüber immer mal zwischendurch mit Nagelöl einölen – zum Beispiel mit einem Nagelölstift. Dann bist Du das Problem bald los.

Achte aber darauf, dass Du Deine Hände anschließend nicht gleich wieder waschen musst. Wenn du etwas mehr Zeit investieren kannst, dann gönn deinen Nägeln doch ab und an eine Nagelkur

Die beginnt mit einem warmen Nagelbad, um Nägel und Haut weich und aufnahmefähig für die Pflege zu machen. Trockene Hautschüppchen bekommst Du mit einem Handpeeling weg.

Dann wird die Nagelhaut vorsichtig mit einem Stäbchen oder weichen Tuch zurückgeschoben, bevor Du ganz zum Schluss Dein Nagelöl einmassierst.

Nagelöl selber machen

Nein, du musst nicht unbedingt ein teures Nagelöl in der Parfümerie oder Drogerie kaufen! Besorge Dir ein paar Zutaten aus der Apotheke und Du kannst Dir im Handumdrehen Dein eigenes Nagelöl anrühren.

Nagelöl DIY ​Avocado- und Teebaumöl

Wie wäre es zum Beispiel mit diesem Rezept aus Avocado- und Teebaumöl?

  • 80 ml Avocadoöl und 50 Tropfen Teebaumöl mischen und in eine dunkle, gut verschließbare Flasche füllen (die Flasche sollte dunkel sein, damit kein Licht einfällt, das das Öl zerstört).
  • Zum Auftragen am besten einen sauberen Lidschatten-Pinsel verwenden und das Öl anschließend ordentlich einmassieren.
  • Bevor Du das Öl dann das nächste Mal benutzt, muss es einmal kräftig durchgeschüttelt werden.

Und noch ein Tipp: In Drogeriemärkten gibt es kleine Dosierspender, in die Du Dein Nagelöl umfüllen kannst, dann brauchst Du zum Auftragen keinen Pinsel mehr.

Nagelöl DIY Luxusvariante aus Pflanzenölen

Wenn Du schon mehr Erfahrung in der Ölherstellung hast, gibt es hier ein Luxus-Rezept für eine Intensivnagelkur aus Pflanzenölen.

verschiedene Öle zur Nagelpflege

Die Zutaten: 50 ml Jojobaöl, 4 Tropfen Sandelholzöl, 4 Tropfen Zypressenöl und 4 Tropfen Lavendelöl (die Öle bekommst Du auch in der Apotheke).

Und so geht´s:

  • Das Jojobaöl lauwarm machen
  • Sandelholz-, Zypressen- und Lavendelöl hinzufügen und die Mixtur kräftig umrühren
  • In ein Schälchen füllen und die Fingernägel darin etwa zehn 10 Minuten baden
  • Anschließend das Öl nur abtupfen, die Hände nicht waschen

Nagelöl-Creme selber machen

Auch eine Möglichkeit und gar nicht schwer!

Zutaten: 25 ml Jojobaöl, 15 ml Rizinusöl, 15 ml Avocadoöl und 15 ml Vaseline als Cremebasis.

  • Die Zutaten füllst du in ein dunkles Glas (mit Schraubverschluss)
  • Dann Vaseline und Öle miteinander verrühren und die Mixtur in einem Wasserbad erhitzen
  • Nach dem Abkühlen ist die Creme direkt fertig zum Einmassieren

Tipp: Das Glas fest verschlossen in den Kühlschrank stellen - die Nagelcreme wird schön fest und hält länger

Nagelöl macht Deine Fingernägel und Fußnägel zum Blickfang

Egal, für welches Produkt du dich entscheidest – Hauptsache, du pflegst deine Nägel regelmäßig mit einem natürlichen Nagelöl. Das Ergebnis ist schon nach ein paar Wochen sichtbar: Die Nagelhaut reißt nicht ein, die Nägel sind kräftiger, elastischer und brechen nicht mehr so schnell ab. Und selbst ganz ohne Lack hast du glatte, natürlich schimmernde Nägel, um die dich nicht nur deine Freundinnen beneiden werden. 


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