Welches Gel ist am besten für Gelnägel geeignet? - Nageldesign Zentrale

Welches Gel ist am besten für Gelnägel geeignet?

Gelnägel aus dem Studio

Das optimale Gel für Gelmodellagen

Möchtest Du mit einer Gelmodellage deinen ​Naturnagel verstärken,dann benötigst du schiedene Gele. Diese gibt es im Handel zu kaufen, wobei Du nicht einfach zugreifen solltest.

Immerhin gibt es nicht nur ein Produkt, sondern viele unterschiedliche Arten. Gerade, wenn Du das erste Mal Deine Nägel mit einer Gelmodellage verschönern möchtest, solltest Du Dir bewusst sein, welches Nagelgel  vom Testsieger du verwenden solltest.

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Klein anfangen

Generell werden Gele oftmals in Tuben oder kleinen Tigeln angeboten. Diese haben eine handelsübliche Menge zu bieten, welche in der Regel für ein bis zwei Anwendungen ausreichen.

Doch bevor Du einen großen „Eimer“ von einem bestimmten Gel kaufst, solltest Du mit den kleinen Angeboten beginnen. Somit kannst Du austesten, welches Gel für dich optimal ist.

Natürlich gibt es auch größere Mengen, welche gerade von Nagelstudios erworben werden. Solltest Du also regelmäßig Deine Nägel neu modellieren, kannst Du auch ein größeres Produkt erwerben.

Manchmal kann ein Gel für eine Anwenderin der Inbegriff von Perfektion sein, wobei andere mit diesem Gel überhaupt nicht klar kommen.

Deswegen solltest Du Dich langsam und vorsichtig durch die Angebote von Gels testen, damit Du das ideale Produkt für Deine persönlichen Ansprüche entdecken kannst.

Pusten auf den Nagel zum trocknen

Das optimale Gel-System wählen

Bevor Du Dich mit den unterschiedlichen Gelen beschäftigt, musst Du Dich zwischen einem 1-Phasen-System oder dem 3-Phasen-System entscheiden.

1-Phasen-System

Bei dem 1-Phasen-System kommt nur ein einziges Gel für alle drei Schichten Deiner Gelmodellage zum Einsatz.

Eine Übersicht über verschiedene 1-Phasen Gele findet ihr hier!

Insofern übernimmt dieses Gel die Haftschicht, die Aufbauschicht und die Versiegelungsschicht.

Darüber hinaus wird ein Primer verwendet, damit der Naturnagel auf die Gelmodellage vorbereitet wird.

Versuchst Du Dich das erste Mal an einer Gelmodellage, solltest Du lieber zu dem 3-Phasen-System greifen. Das andere System ist häufig schwieriger, da das meist sehr dünne Gel beim Modellieren der ausgeprägten Aufbauschicht in die Nagelränder läuft.

Dadurch kommt es zu Haftungsschwierigkeiten. Nutzt Du verschiedene Gele für jede Schicht, ist das alles etwas leichter und unkomplizierter. Selbstverständlich musst Du dafür etwas mehr Geld investieren.

3-Phasen-System

Bei dem 3-Phasen-System kommt Haft-, Aufbau- und Versiegelungsgel zum Einsatz. Der Vorteil ist, dass die Gele unterschiedliche Viskositäten besitzen, weshalb Sie sich leichter aufbringen lassen.

Hier geht's zu einer Auswahl von 3 Phasen Gele!

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Die Viskosität des Gels

Ein wichtiger Punkt ist, wie flüssig oder fest Dein gewünschtes Gel ist.

Mittel- bis dickviskose Gele sind daher für die Aufbauschicht gedacht, da sie diese modellieren kann.

Die dünnviskosen Gels werden häufig für die Haft- und Versiegelungsschicht verwendet.

Besonders praktisch für die Aufbauschicht ist ein sogenanntes Sculpture-Gel:

Es ist recht standhaft und dickflüssig, wodurch sich die Aufbauschicht perfekt modellieren lässt. Ebenso kann es nicht in die Nagelränder laufen, sodass es nicht zu einem Lifting kommt.

Das bedeutet, später löst sich die Gelmodellage nicht vom Nagel. Die Gele für UV-Nagelmodellagen haben nicht nur verschiedene Funktionen und Viskositäten, sondern auch unterschiedliche Tönungen.

Insofern wählst Du zwischen violett, klar, roséfarben oder milchig. In den meisten Shops wirst Du genau diese Auswahl antreffen.

Die große Welt der Gele – Welche gibt es?

Hast Du Dich mit den oben genannten Punkten genau beschäftigt und weißt nun, worauf es bei Deinem Gel ankommt, kannst Du Dich mit den verschiedenen Produkten beschäftigen.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von noch mehr Anbietern. Doch oftmals tragen sie eine ähnliche Bezeichnung, sodass Du sie schnell unterscheiden kannst. Die Funktionen oder Gele sind in der Regel identisch.

a.) Haftgel:

Es ist ein sehr dünnvikoses Gel, welches hohe Hafteigenschaften besitzt. Es wird recht dünn aufgetragen. Wichtig ist, dass die Zusammensetzung vom Haftgel oftmals sehr unterschiedlich ist. Deswegen musst Du für jeden Nagel das richtige Gel finden.

Besitzt Du Problemnägeln, solltest Du zu einem eher starken Haftgel greifen, wie beispielsweise ein Fiberglas-Gel. (Weitere Namen für das essenzielle Haftgel sind Grundier- oder Basegel).

b.) Aufbaugel:

Da das Aufbaugel zum Modellieren des Aufbaus dient, ist es mittel- bis dickviskos. Oftmals wird es Builder- oder Sculptinggel genannt. Neben der beliebten Ausführung in klar, gibt es das Produkt auch mit leichten Rosétönen.

c.) Versiegelungsgel:

Gerne wird das Versiegelungsgel auch Topgel genannt, da es als letztes auf den Nagel kommt. Es hat eine dünne Viskosität und dient zur Versiegelung der Modellage.

Trage das Gel relativ dünn auf, damit ein hoher Glanz entstehen kann. Einen noch besseren Glanz erhältst Du, wenn Du das Gel doppelt aushärten lässt.

In diesem Bereich gibt es auch einen UV-Topcoat in einer Pinselflasche. Dies ist ein flüssiges Gel und ähnelt fast einem Nagellack. Es lässt sich leicht auftragen, muss aber auch unter der UV-Lampe ausgehärtet werden.

d.) 3-in-1-Gel:

Wie schon oben erwähnt, gibt es nicht nur das 3-Phasen-System, sondern auch das 1-Phasen-System.

Dieses vereint alle Eigenschaften in sich, welche Haft-, Aufbau- und Versiegelungsgel bieten. In der Regel sind 3-in-1-Gels mittelviskos (in vielen Bereichen wird das Produkt auch als Allroundgel oder All for one-Gel bezeichnet).

e.) Fiberglas-Gel:

Für Problemnägel ist das Fiberglas-Gel zu empfehlen, welches eine sehr hohe Haltbarkeit bietet. Besonders, wenn Du Nägel mit Haftungsschwierigkeiten besitzt, kann das Fiberglas-Gel helfen.

In dieses Gel sind kleine Teile Fiberglasgewebe beigemischt, welches die Haftung erhöht.

f.) Allergiker-Gel:

Nicht jeder kann eine Gelmodellage verwenden. Auf manche Stoffe in einem Gel reagieren Anwender mit Allergien. Es kann zu Hautschuppungen, Rötungen, kleinen Pickeln und einem Ausschlag kommen.

Dennoch musst Du nicht auf Deine Gelmodellage verzichten, wenn Du unter diesem Problem leidest. Es gibt im Handel spezielle Allergiker-Gele, welche auf einige Stoffe verzichten.

Optimal ist, wenn Du vorab einen Test beim Hautarzt durchführen lässt.

Dieser Test kann Dir genau aufdecken, auf welche Stoffe Du in einem Gel allergisch reagierst. Dementsprechend kannst Du Dein Gel auswählen.

g.) Make-up-Gel:

Sehr beliebt ist das Camouflage-Gel oder auch Make-up-Gel genannt. Dieses wird verwendet, um Verfärbungen, wie beispielsweise Rötungen oder Unebenheiten des Nagelbetts, abzudecken.

Auch dieses gibt es in unterschiedlichen Farbnuancen, sodass Du nur zugreifen musst. Am besten orientiert sich die Tönung des Gels nach Deiner Nagelhaut. Je nachdem ob diese heller oder dunkler ist.

Ebenso kann ein Make-up-Gel auch zur Verlängerung des Nagelbetts dienen.

h.) Frenchgel:

Das Frenchgel gibt es in unterschiedlichen Färbungen, von natürlichen Farben bis hin zu extrem hellen Weiß. Ebenso wie bei den 3-in-1-Gel gibt es das Frenchgel in verschiedenen Viskositäten und Qualitäten.

Hier ist zu empfehlen, dass Du etwas mehr Geld für Dein Frenchgel investierst. Die günstigen Produkte decken oftmals nicht ausreichend ab.

Gute Frenchgele erkennst Du daran, dass diese viele Pigmente besitzen. Diese dürfen sich nicht absetzen, sodass das Gel nicht aufgerührt werden muss, bevor Du es dünn auftragen kannst.

i.) Farb- und Effektgel:

Gerade in diesem Bereich gibt es eine große und beeindruckende Auswahl. Von einfachen Farben mit Perlmutt- oder Schimmereffekt bis zu Glitter, Thermogele und vieles mehr.

Bei einem Farbgel solltest Du immer auf die Qualität achten. Sie dürfen nicht zu flüssig oder wenig pigmentiert sein (insofern würden sich die Pigmente schon nach kurzer Zeit absetzen, weshalb sie auch für die Verwendung ungeeignet sind).

In vielen Fällen sind die preisgünstigen Farb- und Effektgele von minderer Qualität.

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